Kleine Finanzkunde für Grenzgänger

Mi 11.04.2018 19:30 - 21:00 Uhr (1 x mittwochs) VHS Erdgeschoss Raum 9
10.00 € Dozent/in: Dr. Michael Ritzau
(Kurs-Nr.: 18.01.0442)

Die Situation der Grenzgänger bei Geldanlage, Altersvorsorge und Steuern ist komplex, da zwei Systeme, das deutsche und das schweizerische, beachtet werden müssen. In beiden Ländern gibt es immer wieder Neuerungen wie die Änderung der Besteuerung bei Schweizer Renten in Deutschland 2016. Zwar ist das Reformprojekt “Altersvorsorge 2020”, das gravierende Änderungen bei AHV und 2. Säule vorsah, bei der Volksabstimmung 9/2017 durchgefallen, aber es wird weitere Reformvorstöße geben. Für die meisten Grenzgänger stellt die Schweizer Pensionskasse einen erheblichen Teil der Altersvorsorge dar, aber Pensionskassen-Begrifflichkeiten wie “Freizügigkeitskapital”, “Koordinationsabzug” oder “überobligatorische Vorsorge” sind nicht selbsterklärend. Der Zweiländer-Status bringt eine Reihe von Fragen mit sich: Wie werden die Schweizer Renten in Deutschland seit 2016 besteuert? Was ist von einer Direktversicherung für Grenzgänger als Steuersparmodell zu halten? Woran muss man denken, wenn man seine Schweizer Stelle aufgibt?

Natürlich findet man zum Thema Grenzgänger eine Menge Informationen im Netz, aber diese stammen fast ausschließlich von Banken, Versicherungen oder Maklern, also von Firmen und Personen, die Grenzgängern Finanzprodukte verkaufen wollen. Im Vortrag beleuchtet Dr. Michael Ritzau, ehemals Vizepräsident der Novartis Pensionskasse II, heute bankenunabhängiger Honoraranlageberater und Buchautor (“Die große Fondslüge – falsch beraten von Finanztest, Sparkassen und Banken“), aus unabhängiger Sicht die Situation deutscher Grenzgänger in der Schweiz.

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